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Mar 30

Kein Formaldehyd in Holzzer Möbeln

Durch den Warentest eines Journalisten wurde bekannt, dass in einem der Holzzer-Stühle ein Element eingebaut wurde, welches Formaldehyd enthält. Die Produktion des Stuhls ist vorläufig eingestellt worden, wie Geli Holzzer in der Sendung Echo der Region bestätigte.

Formaldehyd (HCHO) wird in Holzspanplatten als Konservierungsmittel verwendet. Allerdings können empfindliche Menschen, gemäss dem Journalisten von Echo der Region mit Kopfschmerzen und Atembeschwerden darauf reagieren.

Unser Lieferant beteuert gegenüber unserer Geschäftsleitung , dass er nach der gesetzlichen Norm „E1“ respektive „Lignum CH 6.5“ arbeite. „Dies ist eine allgemein anerkannte Norm, welche strengen Qualitätsansprüchen genügt. Wir wurden deshalb auch noch nie mit irgendwelchen Reklamationen konfrontiert.  Die freigesetzten Mengen an Formaldehyd entsprechen dem gesetzlichen Richtwert und sind völlig unbedenklich.“

 

Für unsere Kunden bestand somit nie eine gesundheitliche Gefahr. Falls Kunden auf Sie zukommen, verweisen Sie diese bitte an den Kundendienst mit dem Hinweis, dass Holzzer alle Stühle zurücknimmt und das Spanplatten-Teil ersetzen wird. Details zum Vorgehen erteilt der Kundendienst unter der internen Nummer 247.

Die Geschäftsleitung ist der Meinung, dass unsere Kunden erwarten können, dass Holzzer Möbel nur mit Rohstoffen hergestellt werden, welche keine Schadstoffe enthalten, welche gesundheitsgefährdend sein könnten respektive bei denen ein ernsthafter Verdacht besteht, dass sie gesundheitsgefährdend sein könnten.

Mit Bezug auf unsere Umwelt-Charta hat die Geschäftsleitung deshalb vor zwei Jahren die Verwendung von Spanplatten bei der Herstellung der Holzzer-Möbeln untersagt. Aufgrund eines Kommunikationsfehlers wurde für ein einziges Produkt, den Stuhl „Matterhorn“ noch ein Stück Spanplatte verwendet. Es sei dort ein Kompromiss eingegangen worden, weil die sehr komplizierte Form der Rückenlehne, bei der Vollholzausführung immer wieder zu Problemen geführt habe, so der Produktionschef. Man habe deshalb das kritische Element durch ein Spanplattenstück ersetzt, und seither keine Probleme mehr gehabt. Das Element mache allerdings nur knapp 5 % des Stuhls aus.

Man habe jedoch eine teurere Ausführung eines Schweizer Produzenten gewählt, eine  Spanplatte, welche mit Zement gebunden sei, und deshalb nur sehr wenig Formaldehyd abgebe.

Der Verkauf und die Produktion des Stuhls „Matterhorn“ ist vorläufig eingestellt worden. Die Produktion wird erst wieder aufgenommen, wenn die Entwicklungsabteilung  eine Lösung mit einem Vollholzersatz gefunden hat. Erste Lösungsvorschläge liegen vor. Es wird damit gerechnet, dass der Stuhl in ca. drei Monaten wieder verfügbar ist.

Hören Sie das Interview mit Geli Holzzer im Echo der Region.